Wenn die Tage kürzer werden und die Outdoor-Sportsaison langsam zu Ende geht, steigt bei vielen Freizeitsportlern noch einmal die Trainingsintensität. Fußball, Tennis, Lauftraining oder Wanderungen werden genutzt, bevor das Wetter dauerhaft ungemütlich wird. Gerade schnelle Richtungswechsel, abruptes Abbremsen und unebene Untergründe können das Knie dabei stark belasten. Zu den typischen Sportverletzungen gehören Meniskusschäden und Kreuzbandverletzungen.
Warum das Knie beim Sport besonders gefordert wird
Das Kniegelenk muss bei vielen Sportarten gleichzeitig stabilisieren, Bewegungen abfedern und Kräfte übertragen. Besonders anspruchsvoll sind Situationen, in denen der Fuß fest auf dem Boden steht, während sich das Knie dreht. Ein solches Bewegungsmuster kann beispielsweise beim Fußball oder Tennis auftreten.
Der Meniskus wirkt im Knie unter anderem als Stoßdämpfer und unterstützt die gleichmäßige Belastungsverteilung. Bei einer starken Verdrehung unter Belastung kann er einreißen. Meniskusrisse gehören zu den häufigen Knieverletzungen im Sport, insbesondere bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln.
Meniskus oder Kreuzband – worin liegt der Unterschied?
Auch das vordere Kreuzband spielt eine wichtige Rolle für die Stabilität des Kniegelenks. Es kann verletzt werden, wenn das Knie beispielsweise bei einer schnellen Richtungsänderung verdreht wird oder das Bein nach einem Sprung ungünstig aufkommt. Besonders häufig treten Kreuzbandverletzungen bei Sportarten wie Fußball, Handball, Basketball oder Volleyball auf.
Die Beschwerden können je nach Verletzung unterschiedlich ausfallen. Schmerzen, Schwellungen, eingeschränkte Beweglichkeit oder ein instabiles Gefühl im Knie sollten deshalb nicht einfach ignoriert werden. Einen verständlichen Überblick über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Behandlung bietet beispielsweise das unabhängige Gesundheitsportal gesund.bund.de.

Herbstliche Bedingungen erhöhen die Anforderungen
Neben der Sportart selbst können auch die äußeren Bedingungen eine Rolle spielen. Nasses Laub, rutschige Wege oder aufgeweichte Böden verändern beim Laufen und Wandern die Belastung des Bewegungsapparates. Wer nach einer längeren Sommerpause wieder intensiver trainiert, sollte zudem darauf achten, die Belastung nicht zu schnell zu steigern. Ein gründliches Aufwärmen und ein auf die jeweilige Sportart abgestimmtes Training können dazu beitragen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Für das Kreuzband werden beispielsweise Übungen zur Kräftigung, Koordination, Balance und Schnellkraft eingesetzt.
Trotz aller Vorsicht lässt sich eine Sportverletzung jedoch nicht immer vermeiden. Gerade deshalb kann es sinnvoll sein, bereits vor Beginn der nächsten Sportsaison einen kompetenten Orthopäden als Ansprechpartner parat zu haben. Bei wiederkehrenden Beschwerden oder nach einer Verletzung lässt sich so frühzeitig klären, ob eine gezielte Behandlung oder eine Anpassung des Trainings sinnvoll ist.
Knieschmerzen nach dem Sport ernst nehmen
Nicht jede Knieverletzung muss operiert werden. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Art und dem Ausmaß der Verletzung, den Beschwerden und der Stabilität des Gelenks ab. Auch bei einem Kreuzbandriss ist eine Operation nicht grundsätzlich erforderlich. Entscheidend ist zunächst eine genaue orthopädische Untersuchung, um die Ursache der Beschwerden zuverlässig einzuordnen und gemeinsam die passende Behandlung festzulegen.
Wer nach einer sportlichen Belastung anhaltende Knieschmerzen, eine deutliche Schwellung, Bewegungseinschränkungen oder ein Instabilitätsgefühl feststellt, sollte die Ursache deshalb ärztlich abklären lassen. Ein erfahrener Orthopäde kann anhand der Beschwerden und einer gezielten Untersuchung einschätzen, ob es sich beispielsweise um eine Überlastung, einen Meniskusschaden oder eine Kreuzbandverletzung handelt. Für Sportler kann es daher hilfreich sein, einen festen orthopädischen Ansprechpartner wie Ortho Eins in Berlin zu kennen, an den man sich bei akuten Beschwerden oder Fragen rund um die Belastbarkeit des Knies wenden kann. Gerade zum Ende der Outdoor-Sportsaison ist es sinnvoll, Verletzungen nicht zu ignorieren oder Beschwerden einfach bis zur nächsten Trainingsphase mitzuschleppen.
